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6. RESTRUKTURIERUNGSBAROMETER

Gemischte Aussichten: Geopolitische Krisen treffen Unternehmen

Restrukturierungsbarometer

Die Euro-Krise rückt in den Hintergrund, neue Brandherde tun sich auf: Im Workout-Bereich bestimmen inzwischen die Auswirkungen von Russland- Krise und Währungsturbulenzen das Geschehen. Allerdings ist die Tendenz bei den Erfolgsaussichten von Restrukturierungsfällen anhaltend freundlich: viele Krisenfälle werden derzeit aus der „Intensivstation“ entlassen. Außerdem ist es aufgrund des Wettbewerbs im Firmenkundengeschäft für Unternehmer zurzeit sehr leicht, an Kredite zu gelangen: Risikomargen sinken und die Anforderungen an Dokumentation und Covenants werden laxer.

Die vergangenen Monate waren geprägt durch eine Zunahme geopolitischer Krisen und exogener Schocks, insbesondere auf der Währungsseite. Beispielhaft genannt seien die Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt und die damit verbundenen stufenweise verschärften Wirtschaftssanktionen, die zunehmende Gewalt in großen Teilen des Nahen und Mittleren Ostens sowie die überraschende Aufgabe der Wechselkursanbindung des Schweizer Franken an den Euro durch die Schweizerische Nationalbank SNB. Viele Unternehmen hierzulande sind davon in einem solchen Ausmaß negativ betroffen, dass sich die Auswirkungen inzwischen auch in den Restrukturierungsabteilungen der finanzierenden Banken bemerkbar machen.

Der Befund spiegelt sich in den Ergebnissen des sechsten Restrukturierungsbarometers wider, das FINANCE in Zusammenarbeit mit dem Beratungs- haus Struktur Management Partner (SMP) Anfang April durchgeführt hat. So gaben immerhin 38 der befragten Restrukturierungsexperten zu Protokoll, dass geopolitische Krisen bei den eigenen Kreditnehmern bereits Probleme ausgelöst haben, und sogar 53 Prozent bestätigten, dass starke Währungs- bewegungen Firmenkunden aus dem eigenen Haus in die Bredouille gebracht hätten.

Vor diesem Hintergrund dürfte auch der Anstieg neuer Restrukturierungsfälle zu sehen sein. Nach dem deutlichen Rückgang der Neufälle in der vorangegangenen Befragung nähern sich die aktuellen Zahlen dem langjährigen Durchschnitt der letzten Befragungen wieder an. Das aktuelle Restrukturierungsbarometer zeigt aber auch: die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ausgangs bei Unternehmenskrisen war in den letzten drei Jahren noch nie so hoch wie derzeit. In Zahlen heißt das: 58 Prozent der Befragten gaben an, mehr Engagements aus der „Intensivstation“ entlassen zu haben. Lediglich 11 Prozent der Banker berichten von steigenden Insolvenzzahlen.

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