
Je länger eine Wachstumsphase anhält, desto schwieriger wird es für ein Unternehmen, sie als Umbruchphase wahrzunehmen – schließlich erscheinen irgendwann jährliche Wachstumsraten von zehn bis fünfzehn Prozent als „normal“.
Das ist einersets erfreulich, andererseits aber auch tückisch. Denn allzu oft folgen einer Steigerung des Absatzes, einer Erschließung neuer Märkte oder einer Vermehrung von Produktionsstandorten nicht die dazu dringend erforderlichen strukturellen Anpassungen. Die Folge: Die Komplexität nimmt zu, der Kapitalbedarf ebenso und damit auch das Risiko mangelnder Transparenz und fehlender Wachstumskonzepte.
Anders gesagt: Ein rasant wachsendes Unternehmen ist meist voll und ganz damit beschäftigt, sein Marktpotential optimal zu heben und bekommt aufgrund des hohen Investitionsbedarfs häufig Probleme mit seiner Liquidität. Auch die Fragen nach neuen Marktchancen beziehungsweise danach, wie man eine qualitativ neue Stufe des Wachstums idealerweise vorbereiten sollte, werden durch die Konzentration der Mittel und Manpower auf das aktuelle Geschäft nicht oder nur unzureichend beantwortet.
Nachhaltiges Wachstumsmanagement geht anders: am besten mit Hilfe eines externen Wachstumsprofis.